Unter diesem Titel findet sich ab dieser Woche eine Ausstellung von zwei Künstlerinnen, Ingrid, Köhler aus Zorneding und Denise Antonioli aus Nandlstadt. Nach ihrem Studium an der Akademie der Bildenden Künste München unterrichtete Ingrid Köhler an Gymnasien, unter anderem in Kelheim, wo sie ihre Liebe zu den Hopfengärten der Hallertau entdeckte und denen sie viele Gemälde widmete. Die Denise Antonioli liebt Italien, doch da sie mitten in der Hallertau lebt, faszinieren Sie die Hopfengärten, gerade im Winter. Sie fotografiert als Künstlerin. So entstehen Motive, die den Betrachter mitreißen, vor allem durch Großformat. Im Hauptberuf arbeitet Antonioli als Grafikerin.
Dass die Fotografien und Gemälde der Hopfengärten unbedingt in Deutschen Hopfenmuseum ausgestellt werden müssen, war seit Jahren klar und wird nun in die Tat umgesetzt. Ingrid Köhler begann nach ihrer Pensionierung mit Gemälden von Wasseroberflächen, wobei die Farben in den letzten Jahren wesentlich kräftiger und die Darstellungen expressionistischer wurden. Die Kombination von Hopfen- mit Wasserbildern findet in Wolnzach zum ersten Mal statt. Thematisch passen sie aber gut zusammen, da der Mangel an Niederschlägen von Mai bis September die Erntemenge stark mindert, verkürzt: ohne Wasser kein Hopfen.
Die Vernissage ist für diesen Freitag angesetzt. Den musikalischen Beitrag steuern „Lametto[„ und Hopfenpflanzer Rudi Randelzhofer bei als neues Duo „Roadkill Barbeque“. Am 9. Juli soll die Ausstellung enden. Sie ist immer bis dahin zu den Öffnungszeiten des Dt. Hopfenmuseums, Di-So 10-17 Uhr eintrittsfrei zu besichtigen. Für Kaufinteressierte ist eine Preisliste aufgelegt. Denn es kann schon sein, dass die Motive in der Hallertau bleiben wollen. Hopfengärten finden sich in modernen Büros und Filialen wie z. B. der Wolnzacher Sparkasse. Die Ausstellung wird getragen vom Medienhaus Kastner. ek
Hopfen & Wasser
April 13, 2026