Bezaubernder Weihnachtsmarkt

Dezember 15, 2025

Der Wolnzacher Weihnachtsmarkt hat eine lange Geschichte, erlebte einige Standorte. Aber er wurde immer als schön empfunden, als eine Art Weihnachtsgeschenk an die Wolnzacher. Und an Zuspruch und Besuchszahlen fehlte es nie. Seit der Verlegung auf den Markt-/Marienplatz stieg der Weihnachtsmarkt in seinem Ambiente und der Darbietung der Stände in eine neue Klasse auf. Heuer wurde sie gekrönt: Wir hatten den schönsten Christkindlmarkt seit Beginn. Die Regie liegt beim Marktservice. Jedes Jahr wird aus dem Vorjahr gelernt und die Anordnung und Ausstattung verbessert. Er ging nun von der Kirche über den Rathaus- und Marienplatz durch das Schwarzengäßchen und endete am Hopfenmuseum.

Wo keine Stände Platz hatten, waren Christbäume, Figuren und Sitzmöglichkeiten aufgebaut, der Boden mit Holzmulch belegt. Der Vorplatz des Hopfenmuseums wurde zum Erlebnisbereich für die kleineren Kinder. Da durfte auch ein Karussell nicht fehlen. Dort findet sich auch das Telefon zum Christkind. Ein zweiter Mittelpunkt entstand, wo auch Musiker der Wolnzacher Marktkapelle auftraten. Von dort ging es in den Veranstaltungsraum des Dt. Hopfenmuseums, wo der Wolnzacher Kunst- und Hobbykreis einen bunt gemischten Weihnachtsmarkt aufbaute. Auch der Rathauskeller wurde voll genutzt. Überall war für das leibliche Wohl gesorgt. Glühwein und Punsch flossen in Mengen. Am Rathausplatz, im Schwarzengäßchen und vor dem Hopfenmuseum brannten Holzfeuer. Das Marktzentrum bot sich als Wellnessoase.

Zur Eröffnung am Freitagabend und an den Nachmittagen steuerte der Gewerbeverband wieder das Christkind und die zwei Begleitengel bei, verteilte Geschenke für die Kleinen. Eine eigene Bühne hinter dem Rathaus diente als Veranstaltungszentrum. Dort wurde laufend Tanz und Musik geboten. Alles perfekt organisiert. Viele Buden, vor allem für die Bewirtung wurden von den Vereinen inkl. Werk 13 betrieben. Alle gaben sich bei der Dekoration große Mühe. Es waren Standtische für die Besucher aufgebaut, so dass die Punschtasse abgestellt werden konnte, wenn das Essen begann. Die Kulinarik war sehr breit aufgestellt: von Suppen bis zu Maroni. Der Markt zeigte sich als Genussort. Um die Weihnachtsartikel kümmerten sich Erzeuger und Händler. Auch dabei wurde auf beste Dekoration und viel Beleuchtung geachtet. Es gab wieder eine Bewertung der Stände mit Prämierung. Kein Wunder, dass die Gäste nur so heranstürmten. Der Volksfestplatz war komplett mit Fahrzeugen belegt. Dort gab die türkische Gemeinde am Sonntag auch noch ein Nachbarschaftsfest, ihr Beitrag zu Weihnachten.

Das Wetter spielte mit. Ein leichtes Nießeln am Samstag störte nicht. Insofern wurde der große Aufwand vom Himmel belohnt. Kaum vorzustellen, wie es in 2026 noch schöner werden könnte. Selbst der Weg vom Rathauskeller zum Marienplatz war mit Infotafeln geschmückt. Der Markt hat gezeigt, zu welcher Leistung er aus dem Stand fähig ist. Die persönliche Note war unübersehbar. Das macht den Wolnzacher Weihnachtsmarkt so bezaubernd. Wolnzach lebt! ek

Foto: Eduard Kastner